Assisted Hatching

Zwei bis drei Tage nach der Eizellentnahme werden bis zu drei befruchtete und weiterentwickelte Eizellen mit einem dünnen Katheter in die Gebärmutter übertragen. Die Zellen sind bis zur Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut (etwa 1 Woche nach der Follikelpunktion) von der Eizellhülle wie mit einer Schutzhülle umgeben, aus der sie herausschlüpfen müssen, um in die Schleimhaut einwachsen zu können. Dieser Vorgang kann erschwert, oder so gestört sein, dass es nicht zu einer intakten Schwangerschaft kommt.


Mit Hilfe des Assisted Hatching (Schlüpfhilfe) wird durch Einritzen der Eizellhülle vor der Übertragung der Embryonen in die Gebärmutter der spätere Schlüpfvorgang erleichtert.

Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Schwangerschaftsrate in folgenden Fällen verbessert werden kann:

  • bei mehrfach erfolglosen IVF- oder ICSI- Versuchen trotz guter Rahmenbedingungen
  • bei Patientinnen älter als 38 Jahre
  • bei erkennbar verdickten oder derben Eizellhüllen (z. B. nach Auftauen zuvor eingefrorener befruchteter Eizellen)

Die Kosten für das Assisted Hatching werden von den Krankenkassen nicht übernommen.