Blastocystenkultur |
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| Am Tag
der Eizellentnahme (Punktion) werden die Eizellen mit den Samenzellen des
Partners vereinigt. Entweder in einer Petrischale oder im Rahmen der
Mikroinjektion. So wird also die Eizelle durch das Spermium auf natürliche
Weise befruchtet. Am ersten Tag nach der Puntion ist die Befruchtung in der
Regel abgelaufen. Über Nacht beginnt dann die Zellteilung. Am Tag Zwei liegen
Zwei- bis Vierzeller, an Tag Drei Sechs- bis Achtzeller vor. Eine Morula (Maulbeerstadium) bezeichnet das
Stadium an Tag 4, wenn der Embryo
bereits ca. 18 Zellen besitzt. Das Blastocystenstadium liegt an Tag 5 vor - der
Embryo besteht nun aus bis zu 100 Zellen. Bei mehrfach erfolglosen IVF- oder ICSI- Versuchen trotz guter Embryonenqualität bietet sich die Morula- oder Blastocystenkultur an. Die längere Kultur ermöglicht eine Abschätzung der Entwicklungspotenz des Embryos. Die Blastocystenkultur erfordert spezielle Kulturbedingungen mit speziellen Nährmedien. Die Kosten für eine Blastocystenkultur werden nicht von der Krankenkasse übernommen. |
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